| Zur Geschichte | |
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1992 gründete ein Ehepaar in Durban die "Judy-Donation". Sie luden Obdachlose auf ihre Farm ein, gaben ihnen Essen und Wohnung und jeder arbeitete so gut er konnte auf dem Betrieb. Die Leute wurden weder nach ihrer Herkunft noch nach ihrem Schicksal befragt. Sie mussten sich nur für einen Arbeitsbereich entscheiden. Judy und ihr Mann holten so viele Menschen von der Straße und bereits im Jahr 1994 war die Farm überfüllt. Sie hatten Kenntnis bekommen von einem leer stehenden Lagergebäude in Kapstadt. Fünf Leute brachen auf nach Kapstadt, säuberten die Räume und begannen dort zu leben. Das Lager besteht aus ungefähr fünf Teilen. In jedem Teil stehen einfach gebaute, große Räume zu einem geschlossenen Quadrat mit je einem Innenhof. Die Fenster waren fast alle zerstört und die Wände und der Boden ohne Verputz oder Farbe. (Anmerkung: Das ist zum Teil heute noch so.) Die fünf Menschen begannen den Gedanken des Ehepaares aus Durban hier weiter zu leben. Jeder durfte kommen, musste eine Aufgabe übernehmen und hatte ein Dach über dem Kopf. Weder eine Kirche noch der Staat waren bereit, Zuschüsse zu dem Projekt zu geben (auch das ist heute leider noch so). Die Menschen fragten nach Spenden und erhielten abgelaufene Lebensmittel, Kleiderspenden, alte Matratzen und Betten und auch ab und zu eine Geldspende. So leben sie bestimmt besser als auf der Straße, jedoch immer in einer Unsicherheit nach dem Morgen. |
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